Wenn du Kryptowährungen hörst denkst du wahrscheinlich an Bitcoin, Ethereum, Cardano, Litecoin oder ähnliches statt an Stablecoins.

Doch in der Welt der Kryptowährungen übernehmen diese speziellen Coins eine wichtige Funktion.

Die Welt der Kryptowährungen ist von starken Schwankungen durch politische und wirtschaftliche Einflüsse geprägt. Bekannte Grössen wie Elon Musk haben durch einfache Tweets beispielsweise den Bitcoin entweder in die Höhe schiessen oder absacken lassen.

Ein Interessantes Phänomen ist das die Kurse von Altcoins (Ethereum, Cardano, Algorand usw.) oftmals der Richtung von Bitcoin folgen.

Vor allem die Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung (Market Cap) schliessen sich der Fahrrichtung von Bitcoin oftmals an.

Stablecoins sind von diesen Bewegungen unberührt. Sie haben stets den gleichen Wert, deshalb auch der Name „stable“ (stabil).

Welchen Sinn haben Stablecoins?

Sinn dieser stabilen Kryptowährungen ist es Bezahlungen zu tätigen als auch als Absicherung einen stabilen „Zwischenhafen“ zu haben wenn man gerade nicht in volatilen Kryptowährungen investiert ist.

Denn ein Wechsel von beispielsweise Ethereum in USDT ist günstig, während ein Swap von Ethereum in Euro aber auch in US Dollar mit höheren Gebühren verbunden ist.

Auch für Risiko Averse Investoren eignen sich Stablecoins hervorragend um das eigene Vermögen gegen Inflationsanfällige Volkswirtschaften zu schützen.

Wieso bleiben Stablecoins im Gegensatz zu Bitcoin und den Altcoins stabil?

Der Stablecoin unterliegt je nach Coin spezifisch einem anderen Wert und lässt sich in drei Kategorien unterteilen.

  1. Warengebunden
  2. Fiatgebunden
  3. Kryptogebunden

Warengebundene Stablecoins

Beim warengebundenen Stablecoin stehen auf Rohstoff basierende Vermögenswerte dahinter wie Gold, Silber oder Palladium. Beispiel einer solchen Kryptowährung ist der Digix Gold Token (DGX).

Vorteile

  • Relativ stabil
  • Leicht verständlich

Nachteile

  • Rohstoffe sind von der momentanen Wirtschaftslage abhängig

Fiatgebundene Stablecoins

Diese sind an klassischen Währungen wie dem US-Dollar gekoppelt. Einer der bekanntesten Stablecoins ist der USD Tether (USDT).

Vorteile

  • Stabilität
  • Leicht verständlich

Nachteile

  • Zentralisiert und deshalb angreifbar
  • Es muss der zentralen Stelle vertraut werden

Kryptogebundene Stablecoins

Der kryptogebundene Stablecoin steht hinter verschiedenen Kryptowährungen und Krypto Portfolios. Durch diesen Mix hält er seinen Wert stabil. Ein solches Beispiel ist der Wrapped Bitcoin (WBTC).

Vorteile

  • Dezentralisiert

Nachteile

  • Höhere Volatilität möglich
  • Komplexer zu verstehen

Was sind die besten Stablecoins 2021?

Fazit

Stablecoins haben einen praktischen Nutzen und können als Tool beim Krypto Trading als auch für die Währungsabsicherung genutzt werden.

Sie zeichnen sich durch ihre Stabilität und tiefe Transaktionsgebühren aus.

Der Fakt das Zentralbanken momentan selbst an eigenen Stablecoins arbeiten, zeigt das diese in Zukunft nur noch mehr an Bedeutung gewinnen werden.

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